Freitag, 20. Oktober 2006
Flug nach Beirut
d.burkhardt, 18:35h
17. Oktober 2006
Check in: "Oh ihr seid Deutsche und ihr fliegt nach Beirut?" fragt die junge Libanesin am Check in. Wir bejahen. "Beruflich?" fragt sie. "Wir besuchen Kollegen", antworte ich, nicht ganz unrichtig.
Ein paar Minuten später. Wir haben schon unsere Bordkarten. Dann werden wir zurückgeholt. Do you want to fly Business class? Yes, of course, we like.
Wir fliegen bequem nach Beirut. Sind aber auch die fast einzigen Europäer, die nicht irgendwann einmal einen libanesischen Pass hatten oder immer noch haben.
Neben mir sitzt ein älterer Amerikaner mit libanesischem Migrationshintergrund, der in North Carolina lebt. Er hatte das Land nach dem ersten Bombenangriff verlassen und setzte jetzt seinen Urlaub fort. It´s dangerous, meint er und meint die politische Lage. Fragile like last year, I think.
Die zweite Überraschung nach dem Business flight Angebot folgte bei der Einreise am Rafik-Hariri-Airport in Beirut. "You don´t need a visa", sagte uns ein freundlicher Beamter hinter dem Schalter. You are most welcome. Nun gut, hatte ich endlich das doppelt gezahlte Visum von letztem Jahr heraus. Damals hatte man uns noch bei der Wiedereinreise von Syrien aus noch einmal abgezockt. Nun aber sind sie froh, dass wieder jemand kommt.
Und ich persönlich habe das Gefühl, wieder ein bisschen nach Hause zu kommen. Ich habe einfach an diesem Land einen Narren gefressen.
In Beirut, auf den ersten abendlich durch die Laternen geglätteten Blick, das gleiche Bild wie letztes Jahr. Nothing has changed. Der gleiche Kontrast zwischen Morbidität und Moderne, den ich so liebe.
Morgen werden wir die Innenseite erfahren, wenn wir reden. Mit denen, die hier wieder einen Krieg erlebt haben.
Check in: "Oh ihr seid Deutsche und ihr fliegt nach Beirut?" fragt die junge Libanesin am Check in. Wir bejahen. "Beruflich?" fragt sie. "Wir besuchen Kollegen", antworte ich, nicht ganz unrichtig. Ein paar Minuten später. Wir haben schon unsere Bordkarten. Dann werden wir zurückgeholt. Do you want to fly Business class? Yes, of course, we like.
Wir fliegen bequem nach Beirut. Sind aber auch die fast einzigen Europäer, die nicht irgendwann einmal einen libanesischen Pass hatten oder immer noch haben.
Neben mir sitzt ein älterer Amerikaner mit libanesischem Migrationshintergrund, der in North Carolina lebt. Er hatte das Land nach dem ersten Bombenangriff verlassen und setzte jetzt seinen Urlaub fort. It´s dangerous, meint er und meint die politische Lage. Fragile like last year, I think.
Die zweite Überraschung nach dem Business flight Angebot folgte bei der Einreise am Rafik-Hariri-Airport in Beirut. "You don´t need a visa", sagte uns ein freundlicher Beamter hinter dem Schalter. You are most welcome. Nun gut, hatte ich endlich das doppelt gezahlte Visum von letztem Jahr heraus. Damals hatte man uns noch bei der Wiedereinreise von Syrien aus noch einmal abgezockt. Nun aber sind sie froh, dass wieder jemand kommt.
Und ich persönlich habe das Gefühl, wieder ein bisschen nach Hause zu kommen. Ich habe einfach an diesem Land einen Narren gefressen.
In Beirut, auf den ersten abendlich durch die Laternen geglätteten Blick, das gleiche Bild wie letztes Jahr. Nothing has changed. Der gleiche Kontrast zwischen Morbidität und Moderne, den ich so liebe.
Morgen werden wir die Innenseite erfahren, wenn wir reden. Mit denen, die hier wieder einen Krieg erlebt haben.
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