Donnerstag, 23. Februar 2006
Beschluesse und Begegnungen, 22.2.2006
w.schneider, 13:47h
Die zweite Woche der Vollversammlung ist gepraegt von Plena mit Beratungen und Beschluessen zu Vorlagen. Dies findet im etwas unterkuehlten Plenarsaal statt, waehrend es draussen sehr heiss ist.
Zur kuenftigen Arbeit des OERK: Er soll sich konzentrieren auf seine spezifische Rolle als weltweite Gemeinschaft von Kirchen und als fuehrende Kraft der einen oekumenischen Bewegung. Kooperation, Kommunikation und Projektarbeit sollen gefoerdert werden. Arbeitsschwerpunkte sollen sein: 1. Einheit, Spiritualitaet und Mission (in dieser Verbindung!), 2. Oekumenisches Lernen, 3. Weltweite Gerechtigkeit, 4. Ethische Stimme und prophetisches Zeugnis in der Welt (z.B. durch die Dekade zur Ueberwindung von Gewalt). Interreligioese Fragen und die Beteiligung von Jugendlichen sollen eine wichtige Rolle spielen.
Der neu gewaehlte Zentralauschuss, zu dem fuenf VertreterInnen der EKD gehoeren (Bischof Hein, Bischof Koppe, Pfrin. Bosien, Frau Biere, Pfr. Schuerer-Behrmann) und Pfr. Enns aus der Mennonitischen Kirche, wird daraus die Programme fuer die Arbeit in den kommenden Jahren entwickeln. Dabei werden auch die Berichte der "Oekumenischen Gespraeche" einbezogen.
Die Texte der Beschluesse wie auch von Vortraegen u.a. finden Sie unter: www.wcc-coe.org
Das gilt auch fuer die oeffentlichen Erklaerungen zu Lateinamerika, der UN-Reform, zu Terrorismus, humanitaeren Interventionen, zu den Karikaturen, zu Wasser und fuer die Erklaerung zur Einheit der Kirche.
In der Mittagspause kamen wir als EKHN-Gruppe zusammen, um unsere Beitrage fuer den Studientag zur Vollversammlung am 17. Maerz im Zentrum Oekumene in Frankfurt zu besprechen. Da wir viele unterschiedliche Veranstaltungen besucht haben -vieles fand parallel statt - und mit unterschiedlichen Rollen und Perspektiven wahrnehmen, finde ich Zusammenspiel und Diskussion sehr wichtig und interessant. Wie in der Vollversammlung selbst wird es auch in ihrer Einschaetzung darauf ankommen, unterschiedliche Stimmen zu hoeren!
Die Versammlung ist auch ein grosser oekumenischer Treffpunkt. Beim Essen oder in Kaffeepausen konnte ich gute Gespraeche mit VertreterInnen von Partnerkrichen und von oekumenischen Organisationen, Missionswerken und Entwicklungsorganisationen fuehren. Weitergeben moechte ich herzliche Gruesse aus Ghana, Korea (Sued und Nord) und Indonesien.
Zwischen all den Sitzungen war es auch schoen und sehr beindruckend, ein Projekt der Lutherischen Kirche mit Kindern aus armen Familien in der Nachbarstadt von Porto Alegre kennenzulernen.
Heute geht es zum Endspurt. Viele Beschluesse stehen noch an. Die Vollversammlung endet mit einem grossen Gottesdienst im Zelt. Das Leben feiern und gesendet werden zum gemeinsamen Zeugnis, das wird am Schluss stehen.
Ulrike Schmidt-Hesse
Zur kuenftigen Arbeit des OERK: Er soll sich konzentrieren auf seine spezifische Rolle als weltweite Gemeinschaft von Kirchen und als fuehrende Kraft der einen oekumenischen Bewegung. Kooperation, Kommunikation und Projektarbeit sollen gefoerdert werden. Arbeitsschwerpunkte sollen sein: 1. Einheit, Spiritualitaet und Mission (in dieser Verbindung!), 2. Oekumenisches Lernen, 3. Weltweite Gerechtigkeit, 4. Ethische Stimme und prophetisches Zeugnis in der Welt (z.B. durch die Dekade zur Ueberwindung von Gewalt). Interreligioese Fragen und die Beteiligung von Jugendlichen sollen eine wichtige Rolle spielen.
Der neu gewaehlte Zentralauschuss, zu dem fuenf VertreterInnen der EKD gehoeren (Bischof Hein, Bischof Koppe, Pfrin. Bosien, Frau Biere, Pfr. Schuerer-Behrmann) und Pfr. Enns aus der Mennonitischen Kirche, wird daraus die Programme fuer die Arbeit in den kommenden Jahren entwickeln. Dabei werden auch die Berichte der "Oekumenischen Gespraeche" einbezogen.
Die Texte der Beschluesse wie auch von Vortraegen u.a. finden Sie unter: www.wcc-coe.org
Das gilt auch fuer die oeffentlichen Erklaerungen zu Lateinamerika, der UN-Reform, zu Terrorismus, humanitaeren Interventionen, zu den Karikaturen, zu Wasser und fuer die Erklaerung zur Einheit der Kirche.
In der Mittagspause kamen wir als EKHN-Gruppe zusammen, um unsere Beitrage fuer den Studientag zur Vollversammlung am 17. Maerz im Zentrum Oekumene in Frankfurt zu besprechen. Da wir viele unterschiedliche Veranstaltungen besucht haben -vieles fand parallel statt - und mit unterschiedlichen Rollen und Perspektiven wahrnehmen, finde ich Zusammenspiel und Diskussion sehr wichtig und interessant. Wie in der Vollversammlung selbst wird es auch in ihrer Einschaetzung darauf ankommen, unterschiedliche Stimmen zu hoeren!
Die Versammlung ist auch ein grosser oekumenischer Treffpunkt. Beim Essen oder in Kaffeepausen konnte ich gute Gespraeche mit VertreterInnen von Partnerkrichen und von oekumenischen Organisationen, Missionswerken und Entwicklungsorganisationen fuehren. Weitergeben moechte ich herzliche Gruesse aus Ghana, Korea (Sued und Nord) und Indonesien.
Zwischen all den Sitzungen war es auch schoen und sehr beindruckend, ein Projekt der Lutherischen Kirche mit Kindern aus armen Familien in der Nachbarstadt von Porto Alegre kennenzulernen.
Heute geht es zum Endspurt. Viele Beschluesse stehen noch an. Die Vollversammlung endet mit einem grossen Gottesdienst im Zelt. Das Leben feiern und gesendet werden zum gemeinsamen Zeugnis, das wird am Schluss stehen.
Ulrike Schmidt-Hesse
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