Dienstag, 14. Februar 2006
Montag, 13.2.2006 - Ankunft in Brasilien.
Nachtflug aus dem kalten Deutschland, schwuel-warme Morgenluft empfaengt uns in Rio.

Auf dem Inlandsflug nach Porto Alegre Wiedersehen mit anderen Delegierten und Beobachtern der Vollversammlung des OERK. Bei allen Vorfreude und gespannte Erwartung auf die Konferenz.

Die Stadt Porto Alegre dann eine typische brasilianische Grossstadt mit ihren Gegensaetzen: Moderne Geschaefte, gepflegte Hotels, Geschaeftsleute im Anzug - aber auch Menschen in zerlumpten Klamotten, Kinder in Plastiksandalen, Bettler, Elendsviertel.

Dies der erste Eindruck von diesem Land voller Reichtum und Hoffnung, voller Armut und Verzweiflung, voller Gegensaetze.

Und mitten drin die 728 Delegierten, die 3000 Teilnehmer der Vollversammlung. - In deiner Gnade, Gott, verwandle unsere Welt! - Das Thema der Vollversammlung. Wie wahr! Das wuensche ich diesem faszinierenden Land!

Und ich bin gespannt, wie sich dieses Thema im Kontext Brasiliens entwickelt, gespannt auf den morgigen Tag mit der Eroeffnung der Vollversammlung.

Walter Schneider

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Achtsam zählen
"Geschäftleute im Anzug" - auch im Kostüm?
Menschen in Lumpen - Frauen, Kinder, Alte....Männer?
Ich würde mir wünschen, dass insbesondere weiße deutsche evangelische Männer achtsam Statistik führen:
Wer redet über was in der Konferenz?
Welche Erfahrungen stecken dahinter?
Welche Erfahrungen werden nicht thematisiert? Wer steht vor der Türe?
Welche Gruppen tauchen wo auf und welche nicht?
Ist von Kindern und Familien die Rede? Von Gewalt und denen, die davon betroffen sind? Wird gezählt und zugeordnet: Wer hat wie viel von was? Vom Reichtum, vom Elend, von Mißhandlung, vom Rede- und Darstellungsrecht, vom Einfluss, von göttlicher Gnade, von dem, was an uns ist, in ihr zu verwandeln...

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